Di

07

Sep

2010

GoreTex TAR Stage 4

GoreTex Transalpine Run  4th Stage

Angeblich beginnt bei diesem TAR das Rennen am vierten Tag so richtig.

Hab ich das nicht schon gestern geschrieben? Aber es ist wirklich so. Die Atmosphäre hat etwas von: „Täglich grüßt das Murmeltier“. Uhrzeit, Stimmung am morgen, das war doch schon, aber es ist wirklich immer super, und komischerweise wird die Gänsehaut nicht weniger. Kein Wunder, die Programme sind schon gewaltig. Heute führte uns die Strecke von Neukirchen nach Krimml. Dort ging es die Wanderstrecke, parallel zu den Wasserfällen hoch. Im Hochtal angelangt hatten wir bis zum Talschluss zu laufen. In welligem Gelände immer leicht ansteigend. Die letzte Verpflegung vor der Herausforderung des Tages war dann am Krimmler Tauernhaus. Dort enden die meisten Wanderungen dann. Dort enden auf alle Fälle alle Wanderungen die dort begonnen haben wo unser Start war.

Für die Karawane folgte allerdings dann erst der richtige Anstieg. Knappe 850HM im Anstieg auf die Birnlücke. Dort erwartete uns allerdings nicht gerade Kaiserwetter. Hatten wir im Krimmlertal noch mäßigen Föhn, so war am Durchstieg auf 2.667 müM eisiger Wind und Schneefelder die Herausforderung. Nachdem der Anstieg ja auch nicht von schlechten Eltern war und auch das matschige Terrain sein übriges tat, waren wir – ob der fehlenden Aussicht – nicht geneigt länger oben zu bleiben.

Wir hatten damit auch sehr recht, denn der Abstieg ins Tal und die schlüpfrigen Steine hatten es iun sich. So waren wir alsbald froh die letzte Verpflegungsstation erreicht und damit das hochalpine Gelände hinter uns gelassen zu haben. Die restlichen Kilometer ins Ziel nach Prettau im Ahrntal waren dann quasi ein Kinderspiel.

Zusammenfassend muß man sagen, daß es von der alpinen Herausforderung her die schwierigste Etappe war. Leider war uns der Wettergott nicht so hold wie erhofft. Das Ahrntal wird umringt von etlichen Dreitausendern von denen ich heute genau keinen gesehen habe. Aber dafür war die Stimmung im Talschluss des Ahrntales außergewöhnlich. Eine verwunschene Landschaft, die an Romantik kaum zu überbieten war.

Da unsere Körper heute noch immer nicht den Geist aufgaben, werden wir morgen wohl wieder an den Start marschieren.

 

Start in Neukirchen.avi
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Kommentare: 1

  • #1

    sandra (Freitag, 10 September 2010 10:10)

    weniger tempo ist mehr lebensqualität !!! Euer tempo ist goldrichtig!!!! Gut Ankommen und der weg ist das ziel !!!!

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