Anlaufalm

2009-10-03

Ich denke mittlerweile, dass die Firma Kompass ruhig mal einen Sponsorvertrag mit mir eingehen könnte, denn um das Trainingswochenende im Nationalpark Kalkalpen durchzuplanen war heuer bereits die x-te Karte von Nöten.

 

Auf der ersten Tagestour, sollte es von Brunnbach über den "Kreuzweg" in das Nachbartal des Hintergebirgsbaches gehen. So weit so gut. Dass allerdings auf diesem Weg wiederum viele Wegmarkierungen durch Holzschlägerungen entfernt worden waren und tiefe Baggerspuren auch das orientieren an Gehspuren unmöglich machten, hatte (heuer nicht das erste Mal) zum Ergebnis, dass ich beim überschreiten dieser Anhöhen (obwohl ich Anfangs mit viel Glück immer wieder auf die Wanderwege stieß) in einem nicht markierten Teil sämtliche Anhaltspunkte verloren hatte und nur mehr nach Himmelsrichtungen navigieren konnte. Mein Glück hat mich aber nicht verlassen und mit ein bisschen Beharrlichkeit bin ich (fast ganz) richtig im Hintergebirgstal angekommen. Ca. 500m zu weit nördlich zwar, aber auf dem richtigen Weg. Juhu. Der Abstieg dorthin war zwar wieder eine Querfeldeinroute mit höchstem Schwierigkeitsgrad und vor allem der nasse, glitschige Untergrund bergab kosten meist viel Kraft, aber nun war ja Schotterstraße in leichtem bergauf und damit auch Erhohlung für die Muskulatur auf dem Streckenplan. Nach dem durchlaufen der (in unserer Region) bekannten Tunnels im Hintergebirge als (zum Koordinationstraining und Übung für Trittsicherheit) Ehrenrunde auf dem sog. Triftsteig den Hintergebirgsbach wieder zurück und dann nochmals durch die Tunnels, bis es beim wunderschönen Schleierfall schon wieder stark bergauf bis zur Anlaufalm ging. Dort angekommmen und nach kurzer Rast ging es die Wanderwege zurück zu der Kreuzung "drei Bilder" um am 490er wieder in das Brunnbachtal zu gelangen.

 

Mit einem 5km langen leicht bergab sich dem Bach entlang ziehenden Streckenabschnitt ging es wieder zurück in die Unterkunft und einer wunderschöner Vormittag hatte sein Ende gefunden.