die Nockalmstraße
2010-06-04
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Trainingslager Kärtnen Teil 4 – Nockalmstraße OK - Hanspeter kaputt
Da ich nicht der einzige Bewegungsfanatiker auf diesem Urlaub war, war die Befahrung einer der tollen Passstraßen der Gegend ja praktisch mit Ansage. So gegen 10:00 Uhr starteten Rudl und meine Wenigkeit auf unseren Radln um über Radenthein, Bad Kleinkirchheim und die Ebene Reichenau zur Nockalmstraße zu fahren. 52 Kehren, 2 Pässe über 2.000m und eine zauberhafte Landschaft sollten uns dort erwarten. Mein Companion ist im Gegensatz zu mir öfter auf dem Bike anzutreffen und so kam es, dass ich bereits ab der ersten Rampe hinterher hechelte. Aber das Wetter war hervorragend, die Verhältnisse 1A und ich gut gelaunt. Ausserdem muss man sowieso sein eigenes Tempo anschlagen und somit war die Laune bestens.
Kurz vor Ende des ersten Anstieges, dann überholten uns die Mädels in der Karre. Sie photografierten unsere geschundenen Körper bei der Überwindung des ersten Passes und fuhren uns danach wieder hinterher. Kurz vor Beginn des zweiten Anstieges machten wir dann Pause. Der Riepelsche Nachwuchs war gleich dankbar wie wir beiden Radler über die Pause und so genossen wir zu fünft den Sonnenschein am Wirtshaustisch.
Gut gestärkt dann über den zweiten Pass. Sandra besorgte uns als Andenken die obligate Anstecknadel und nach einem kurzen Photoshooting gings dann lange, lange, lange bergab.
Zuerst steil bis zur Mautstelle, dann mittel bis nach Innerkrems und zuletzt weniger steil bis nach Seeboden (bereits wieder am Millstättersee). In Summe fast 45 Min kaum unter 40 km/h. Lässig. Leider wollte ein Patschen an meinem Hinterrad noch eine Kaffeepause von uns in Innerkrems. Aber auch das Problem war in nicht ganz 10min gelöst.
Ab Unterseen beschloss Rudl, die Tretlager nochmals rauchen zu lassen und so machten wir nochmals höllisch Tempo bis Dellach. Dort ist eine kleine Anhöhe samt Aussichtsterrasse mit Seeblick. Als letzte kurze Pause (ca. 3km vor der Heimkehr) hielten wir inne und beglückwünschten uns zu dem schönen Tag. Kaum auf's Rad aufgestiegen und wieder mit 25 km/h unterwegs wurde ich dann leider von einem Höllenreiter auf den Boden der Realität zurückgeholt. Das Leben kann schmerzhaft sein und ich bin schon sehr froh wenn diese Episode abgehakt werden kann.
Danke trotzdem an den lieben Gott der mich vor schlimmerem bewahrt hat. Danke an meine Freunde die mir gut zu geredet haben und Danke an meine liebste Sandra für Ihre sorgenvolle Hilfe.
Eine Asphaltallergie und leichte Übervorsicht im Straßenverkehr sind ja Reparabel.
Technische Daten:
interessiert an so einem Tag keinen Menschen
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