6. Steyrer Altstadtduathlon

2009-08-16

Ja, ja alles neu. Man lässt sich ja viel zu oft zu etwas überreden. Aber in diesem Fall war's eigentlich recht lustig. Fotos anschauen, Bericht lesen, ich freu mich über jeden mit Interesse.

 

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Am Sonntag, den 16.08.2009 fand mit Start und Ziel am Eybl-Parkplatz in Steyr der 6. Altstadtduathlon statt. Da mich unser Top-Torpedo-Athlet und Vereinsobmann Roland Riepl zur Teilnahme am PowerMan in Weyer am 23.08.2009 vergattert hat und im Sinne der Vereinsethik bei solchen Veranstaltungen verdammt gute Miene zum bösen Spiel gemacht werden sollte, war eine Einführung in das Thema "Schuhwerkwechsel im öffentlichen Raum" unumgänglich. Der Altstadtduathlon sollte also nun für die Torpedo-Ennsquai-Duathlon-Premiere herhalten.

 

Bei bereits um 10:00 Uhr Vormittag brütender Hitze wurde das Rennen gestartet. In Erwartung von laufstarken Athleten reihte ich mich unauffällig im letzten Felddrittel ein und ging vorerst laufend auf die Reise. Ich stellte aber schnell fest, dass ich hier gewisse Vorteile hatte und konnte mich mit einem zügigen Tempo in die Mitte des Feldes vorarbeiten. Dann der Wechsel auf das Rad. Die Schuhe mit Gummiringerl befestigt ging es besockt und mit Trippelschritten, das Rad im Anschlag zum Balken ab dem man das Rad besteigen durfte. Taktisch schlecht, da der Parkplatz nur geschottert ist und man ohne Schuhwerk - fast hüpfend - einen leicht lächerlichen Eindruck hinterlässt. Am Rad dann die Erkenntnis: "Material ist viel wert." Da sind mir dann die 100-Kilo-Bröckerl und die 35-Kilo-Weibsn nur so um die Ohren gerauscht. Obwohl, eine Vollcarbonausrüstung samt Zeitfahr-Tropfen-Helm und Triathlonlenker sieht aus der Nähe schon beeindruckend aus. Als es dann wieder in die Laufschuhe ging um die abschliessenden 2,3km zu bewältigen war ich zwar wieder in meinem Element aber ich war auch wieder dort wo ich am Start bereits gestanden bin - und das zu Recht.

 

Alles in allem aber eine super Veranstaltung mit hohem Erlebnis- und Erfahrungswert. Vor allem für, mit knapp 60km/h auf der alten Eisenstraße am Eybl vorbeizudonnern, ist ein bisschen Schinterei wert.