6. Gleinker Ortslauf

2010-07-17

Was ist da los? Schon wieder keine Hitzeschlacht in der Klosterstraße? Jetzt wird der Lauf aber bald seinen Ruf los. Super war's trotzdem. Da ich heuer mehr als allein unterwegs war gibt keine Fotos von mir.

 

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Alle Jahre wieder nehme ich am Gleinker Ortslauf teil. Der Hauptgrund ist eigentlich der, dass ich diesen Lauf - so er auch nicht für mich geschaffen ist - als meinen eigentlichen Heimlauf sehe. War ich doch immerhin 12,5 Jahre in der Kampfmannschaft dieses Vereines tätig. Man trifft also immer viele gute alte Bekannte und fühlt sich wohl. Es geht bei diesem Lauf allerdings nicht nur mir so, sondern werden alle Starter von den Organisatoren überaus herzlich und familiär betreut.

 

In dieser herausragenden Atmosphäre fühlt man sich natürlich immer wohl und kommt immer gerne wieder. Namentlich und stellvertretend für die vielen Helfer und Arbeiter möchte ich einmal den Chef der Meute "Kurt Rehbogen" namentlich beglückwünschen zu dieser - bereits das 6te mal in Szene gegangenen - tollen Veranstaltung.

 

Für dieses Jahr - Stein ist berüchtigt für eine sehr selektive Strecke auf einem ca. 2,7km langen Rundkurs der 3mal zu laufen ist - blieb allerdings die klassische und in Gleink bereits legendäre Hitzeschlacht aus. Denn ca. 15min vor dem Start begannen sintflutartige Regenfälle und führten zu rascher Abkühlung. Zum Start war aber das Ärgste schon wieder vorbei und so fand ein Sommerlauf unter nahezu idealen Bedingungen statt. Die paar größeren Wasserlachen waren auch kein Problem und so wurde es für mich (ich liebe Regenwetter) ein tolles Event. Wie immer in Stein habe ich allerdings den Start wieder etwas verschlafen. Durch das übliche Getratsche in der Startaufstellung kam ich leider etwas später als notwendig aus der "Fuassn". Nach der ersten Steigung musste ich mir auch von den um mich herum laufenden Freunden einiges anhören. Also vertschüsste ich mich nach vorne und suchte mein Heil in einem "4er - Schnitt". Das führte dazu dass ich kurz vor Ende der ersten Runde auf die Damenspitze auflief. Da ich aber noch nie in deren Regionen gelaufen bin, hatte ich etwas Respekt und brauchte einige Zeit um mich zu überwinden Karin Gaberc und Renate Reingruber, die sich offensichtlich belauerten und nicht schon zu diesem Zeitpunkt des Rennens die Karten auf den Tisch legen wollten zu überholen. Nach ca. 1,5km und weiteren 2 Steigungen war mir aber durch den Blick auf die Pulsuhr klar, dass ich das Tempo wohl halten würde können und lief an den beiden Damen zunächs vorbei.

 

Ich war zu diesem Zeitpunkt ja noch etwas skeptisch, wie sich der heute bereits absolvierte  Wandertag auf den Traunstein mit 9 Stunden und Start um bereits 05:30 Uhr am Einstieg zum Naturfreundesteig auf diesen knapp 8km auswirken würden.

 

Aber mir ging es dann auch in Runde 2 und 3 noch ganz gut und ich lief relativ konstant meinen Schnitt ins Ziel. Dies bedeutete zumindest eine neue persönliche Bestzeit und ich war ziemlich zufrieden. Dass ich darüber hinaus noch mit gebrochenem Zeh unterwegs und dies mein erster schneller Lauf nach der Asphaltallergie war konnte ich mich über Zeit und Rennverlauf nicht beschweren.

 

Zu erwähnen wäre da noch, neben dem nochmaligen, abschließenden Lob für die Veranstalter - denn auch das Fest zur und nach der Siegerehrung ist unschlagbar gemütlich und lustig - wie mich Frau Reingruber eingangs der Klosterstraße - sie hat sich in diesem Moment von Ihrer Kontrahentin abgesetzt und ist einen souveränen Sieg bei den Damen ins Ziel gelaufen - stehen ließ und mir auf dem letzten halben Kilometer fast 50m abgenommen hat. RESCHPECKT