11. lgt-alpin-marathon 2010

2010-06-12

Es gibt Dinge die müssen einfach sein. Darum bereits zum dritten Mal der "lgt", darum bereits bereits zum dritten Mal das "Jägerwetter". Aber zum ersten Mal die Vorbereitung für den Transalpine-Run und noch dazu 10 Tage nach einem Unfall.

 

Harte Bandagen für das "Training".

 

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Ein halbes Jahr dauert die Vorbereitung nun bereits. Zum "lgt" 2010 sollte also der erste richtige Testlauf von statten gehen. Das Team um Edelbetreuerin Sandra nahm sich vor das Tempo des formschwächsten Läufers als Limit zu nehmen und so die 42,195km und ca. 1900 HM+ gemeinsam zu laufen.

 

Man traf sich bereits Tags zuvor in Buchs und formte diese Taktik. Am Morgen des Sa., 12.06.2010 musste dann alles in die Tat umgesetzt werden. In einer letzten Teambesprechung während des Einlaufens vor dem Start wurde diese Marschroute nochmals fixiert und so sollte es auf die Strecke gehen.

 

2 Allgäuer, welche offensichtlich ähnliches vor hatten erklärten uns noch vor dem Start, dass auch sie diese Renneinteilung vorhatten. Aber anders als der Schoggi-Express peilten diese eine Zeit klar unter 5 Stunden an. Was sich allerdings später als Irrglaube herausstellte, da der Schoggi-Express mit seinen 5h29min nach der ersten aber vor der zweiten Hälfte dieses Teams ins Ziel kam. Scheinbar könne also auch Österreicher und Schweizer so richtig diszipliniert laufen.

 

Wie auch immer. Zum Start waren die Bedingungen noch hervorragend. Aber bereits 10min danach begann es zu - wie der schweizer so vorzüglich zu formulieren vermag - schiffen. Dies sollte sich auf der gesamten Strecke kaum ändern. Jedoch waren die Temperaturen für den Lauf perfekt und so konnte man sich (abgesehen von der Sicht, die manchmal die nächsten 20m nur erahnen ließ) nicht beschweren. Für liechtensteiner Verhältnisse also fast Kaiserwetter.

 

Kurz gesagt es war ein schöner Nachmittag mit Freunden und wir sind - zwar nicht erholt aber doch auch nicht überanstrengt - gut ins Ziel gekommen.

 

Allerdings muss man auch sagen, dass für längere Strecken wohl ein noch langsameres Tempo anzuraten wäre um auch noch alle nächsten Kilometer Spaß an der Sache zu behalten.

 

Aber es dauert ja nur mehr knapp 2 Monate und diese Theorie kann am gondoevent erprobt werden.